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Die Kirche in Bredenfelde
Der neugotische Feldsteinbau stammt aus dem Jahre 1852/53. Der Entwurf soll von Friedrich August Stüler, einem Schüler Schinkels, stammen. Das Langhaus und der Turmunterteil bestehen aus behauenen Feldsteinen. Das viereckige Turmoberteil, das teilweise dem Langhaus vorgesetzt ist und ebenso die vier Türmchen an den vier Ecken des Langhauses, sind aus Backstein errichtet. Die Seiten neben dem Portal zieren zwei schmale neugotische Fenster. Betrachten wir die Seiten des Langhauses fallen die drei neugotischen Fenster sofort auf beiden Seiten ins Auge. Drei Fenster zeigen die
Dreifaltigkeit an. Jedes Fenster ist oben mit einer Rosette versehen. Wenn wir die Kirche betreten, kommen wir in den Raum unter dem Glockenturm. Von hier werden die beiden Glocken geläutet. Links vom Eingang führt eine Wendeltreppe zum Boden und zum Glockenstuhl. Die Kirche ist insgesamt einheitlich in einem Braunton neugotisch gestaltet.
Die Holzdecke ist mit schwachen Verzierungen versehen, die sich der Farbe und dem neugotischen Stil anpassen. Markant ist das Kreuz, das über dem Altar im Chor hängt, eine Arbeit von Urte Weindich aus Neubrandenburg, gefertigt im Mai 2006. Es ist eine
Wachsmalerei und heißt Himmel und Hölle. Das Kreuz wurde am 25.11.2006 geweiht.
Hinter dem Altar ist ein Fenster aus rotem Glas zu sehen, wenn die Sonne darauf scheint, sieht es aus wie eine leuchtende Rose. Rechts im Chor ist der Eingang zur einfachen Kanzel, sie stammt wie auch die andere Innenausstattung aus dem Jahr 1853. Am Taufständer, am Altartisch, an der Loge und den Bänken sind die Kleeblattornamente zu sehen. Die durchbrochene und aufwendig gestaltete Kirchenmauer mit Portal ergänzt die Kirche harmonisch. Die Gemeinde Bredenfelde gehört zum Pfarramt Kittendorf / Ivenack. Thomas Benduhn, Krummsee

 

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